Klassiker – so weit das Auge reicht

Oldtimertreffen lockt Hunderte Fahrer und Fans zum Hefehof

Hameln. Es wurde rangiert, gestaunt und gefachsimpelt, als sich am Sonntag Besucher und Fahrzeugbesitzer über das Gelände des Hefehofs treiben ließen, um Old- und Youngtimer zu bestaunen. „Wir haben heute eine noch stärkere Resonanz als in den vorangegangenen Jahren“, berichtet Reinhard Burkart. Zusammen mit Jobst-Christian Dietz vom Hefehof und Eckhard Sticher, dem ersten Vorsitzenden des Motor-Veteranen-Clubs Hameln, hat er die Veranstaltung erneut organisiert. „Wir haben mal mit ungefähr 200 Autos angefangen“, erinnert sich Burkart. Diesmal sind es mehr als dreimal so viele. Und bei solchen Treffen entstünden auch immer wieder neue Bekanntschaften. „Es freut uns, wenn wir bei anderen das Interesse und auch eine Begabung für solche Autos entdecken“, sagt Oldtimerfan Burkart. Besonders gefreut habe er sich über die Hilfsbereitschaft – bei der Planung und Organisation im Vorfeld wie auch am Sonntag selbst. Wenn es beispielsweise darum ging, Infostände zu betreuen oder Fahrer zu ihrem Stellplatz zu lotsen. Durch diese Zusammenarbeit kommen dann auch immer wieder Clubs von außerhalb mit ihren Fahrzeugen nach Hameln, um das Treffen zu besuchen. „Hameln ist eine tolle Stadt und das Oldtimertreffen auf dem Hefehof ist eine schöne Veranstaltung“, erklärt es Gerhard Geiling, der mit einem roten NSU Prinz 4 von 1976 aus der Nähe von Hannover angereist ist. „Hier bietet sich eine gute Möglichkeit, unsere Autos zu bewegen und zu präsentieren.“

So sind mit ihm mehr als ein Dutzend Fahrer von NSU-Modellen – teils aus Hameln oder dem näheren Umland – angereist, um sich zu treffen und auszutauschen. NSU steht als Kurzform für die Heimat des Autobauers Neckarsulm. Doch zurück nach Hameln: „Hier herrscht immer ein gutes Ambiente – und die Vielfalt der Autos und Fahrzeuge ist sehr schön“, resümiert Geiling.

Dewezet 31.08.15