Hamelns Partnerstädte vereint durch die Sprache der Kunst vom (31.08.2000 / Dewezet)

 

Der Verein, der vor einem Jahr vom Rat gegründet worden war, brachte es zustande, eine Ausstellung auf die Beine zu stellen, die man nicht gerade als gewöhnlich oder normal bezeichnen würde. Das liegt nicht unbedingt nur an den teilweise wunderschönen und beeindruckenden Ausstellungsstücken selber, sondern an dem symbolischen Wert, der diese Ausstellung begleitete. Zum ersten Mal ist es in der Geschichte von Hamelns Städtepartnerschaften gelungen, eine Austellung zusammenzustellen, bei der sowohl alle Partnerstädte, alle Städte, mit denen Hameln bisher „nur“ freundschaftliche Kontakte pflegt, als auch Hameln selber etwas beigetragen haben. Ob nun die ausdrucksstarken Farbholzschnitte von Bernd Papke aus Quedlinburg oder die impressionistischen Landschaften von Künstlern aus Saint-Maur-des-Fosses, die Bandbreite der zusammengetragenen Objekte zeigte die Vielfältigkeit der zahlreichen Verbindungen. Leider konnten von den vielen Künstlern und Kunsthandwerkern der verschiedenen Länder und Städte nur die Franzosen auch tatsächlich persönlich teilnehmen, was die erhoffte interkulturelle Begegnung ein wenig einschränkte, jedoch niemandem den Spass an der Vernissage, die von der Coffee House Jazzband musikalisch begleitet wurde, zu verderben schien. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 7. Oktober im Hefehof Center. Weitere Kunstobjekte der Franzosen sind in einem Geschäft im hinteren Teil des Hefehofs untergebracht und können entweder durch die Schaufenster oder bei Nachfrage bei Sabine Dietz vom Hefehof Center, auch direkt bewundert – und auch erworben – werden.