Humor – das Zauberwort für Leistung „Potential Party“ im „Lalu“ schwor auf Unternehmenpolitik mit Witz ein

Hameln (kar).

„Es ist schlimm, in einem Unternehmen zu arbeiten, in dem es keinen Humor gibt. Aber noch schlimmer ist es, in einem Unternehmen zu arbeiten, in dem man Humor braucht.“ Dieses ein wenig veränderte Zitat von Bertolt Brecht stellte Claudia Mielke, Leiterin des lokalen Anzeigenverkaufs bei der Dewezet, an den Anfang eines Abends, der als „Potential Party“ firmierte und zu dem neben der Dewezet die Full-Service-Werbeagentur in-factory, die Presse- und Mediaberatung Sabine Kloss-Henze, Wellcome Training und Beratung ins Hefehof-„Lalu“ geladen hatten. Ein Abend im Zeichen des Humors, der der Beziehungspflege und Kommunikation zwischen Unternehmern und Führungskräften diente und ihnen im Austausch von Ideen und Konzepten den Blick über den „Tellerrand“ ermöglichte.

„Genug vom Jammertal!“ Dr. Petra Klapps brachte die Gäste des Abends schnell auf Touren. Foto: Wal         Im Zentrum aber stand eine Frau: Dr. Petra Klapps, Ärztin, Psychotherapeutin, Trainerin, Pantomime und Clown, die zum Thema „Genug vom Jammertal“ referierte. Mit Humor, versteht sich. Denn der spielt in einer leistungsorientierten Unternehmenspolitik eine immer größere Rolle, sind humorvolle Menschen doch aktiver, flexibler, kontaktfreudiger, erfolgreicher und in Stress-Situationen belastbarer. „Echter Humor wirkt heilend und verbindend und ist fester Bestandteil der Kommunikation“, stellte Dr. Klapps fest und verwies auf wissenschaftliche Studien zur Heilkraft des Humors. Demnach ist ein herzhaftes Lachen so „wohltuend wie eine halbe Stunde Joggen“. Humor fördere die Kreativität, entschärfe Konflikte, stärke die Motivation und Kommunikation, so Dr. Klapps, die als Trainerin in entsprechenden Humor-schulenden Seminaren und Clowns-Workshops über einschlägige Erfahrungen verfügt.
Sollte der Clown mit seinen Späßen noch bis ins frühe Mittelalter starre gesellschaftliche und religiöse Rituale stören, so etablierte er sich als Hofnarr, Gaukler und „Dummer August“ im Zirkus später zunehmend als „Gegenteiler“, der über Grenzen geht. Der Clown, beendete Dr. Petra Klapps ihren Ausflug in die Geschichte der Spaßmacher, sei die Verkörperung des intakten, heiteren Kindes.

Apropos: Gegen das immer stärker um sich greifende kollektive Gejammere am Arbeitsplatz nach dem Motto: „Die Kollegen sind doof, die Arbeit na-ja und die ganze Firma ein Jammertal“ stellte die Referentin den bewussten Schritt ins Hoffnungstal – mittels Humor und zugunsten eines „angstfreien Arbeitsklimas“.

Im interaktiven Spiel konnten die knapp 100 Gäste anschließend testen, wie gut sie drauf sind, wenn das „Gehirn in die Füße sackt, das Herz an zu grinsen fängt und der Mund ein lebensbejahendes Ja!“ formt. Anschließend wurde in geselliger Runde die Kommunikation gepflegt – mit Humor, versteht sich.