Ab 5. November rollt der Verkehr in Richtung Hefehof Nadelöhr beseitigt

Hameln (rhs). Was derzeit noch wie eine Riesenbaustelle aussieht, nimmt langsam Gestalt an: die Eisenbahnüberführung am Hastenbecker Weg. Spätestens am 5. November soll das berüchtigte Nadelöhr für den Verkehr freigegeben werden. Damit wird nicht nur der Verkehr im Bereich des „Guten Ort“ und auf der Tunnelstraße entlastet, auch die Anbindung des Bahnhofs und seine Erreichbarkeit von allen Richtungen ist dann ohne große Umwege gewährleistet.

Aufatmen auch bei der Stadt, dass die alte Bahnunterführung, durch die sich in den Abend- und Nachtstunden kaum jemand mehr traute, nun belebt wird. Und zwar in erster Linie durch den Verkehr, der über die beiden separaten Fahrbahnen, die durch zwei Brückenstützpfeiler getrennt sind, fließt. 3,75 Meter wird die Straße hier breit. Auf den rechten Seiten wird sie von Hochborden begrenzt. Diese sind Fußgängern und Radlern vorbehalten. Busse und Lkw (bis vier Meter Höhe) haben gleichfalls genügend Spielraum nach allen Seiten.

Zwar hätte es der heimische ADFC lieber gesehen, den Radweg höhengleich mit der Fahrbahn zu bauen, aber letztlich entschied man sich aus Sicherheitsgründen doch für eine Höherlegung.
Parallel und zeitgleich läuft der Ausbau des Einmündungsbereiches Kuhlmannstraße/Hastenbecker Weg. Ein Kreisel war hier aus Platzgründen nicht möglich – auch schon im Hinblick auf die Hafenbahn, die an Werktagen zwei- bis dreimal diesen Bereich kreuzt und aus Sicherheitsgründen sowieso mit einer Ampelanlage versehen werden muss. So wird es überall im Kreuzungsbereich Lichtzeichenanlagen geben, um die Verkehrsströme, die hier aus drei Richtungen aufeinander prallen, zu entzerren. Eine Änderung erfährt die Zufahrt zum Hefehof. Hier wird die bisherige Hauptauffahrt, die derzeit noch in Höhe des „Extra“-Marktes liegt, ein Stück in Richtung Bahnhof versetzt

Insgesamt sieben Millionen Euro werden der Brückenbau und die Straßenbaumaßnahmen verschlingen. Jeweils ein Drittel müssen Stadt und Bahn AG aufbringen. Und das letzte Drittel kommt aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungstopf.